ST. MÄRGEN Winterwanderweg
Dieser Premiumwinterwanderweg bei Sankt Märgen im Schwarzwald ist auch im Winter bestens zu bewältigen. Zu den Highlights gehört die Rankmühle, eine alte Schwarzwaldmühle - ein echtes Postkartenmotiv. Start der Tour ist im Ortskern von St. Märgen. Interessant ist auch der Gang durch den Pfisterwald, von wo es nur noch ein kurzes Stück zurück zum Ausgangspunkt ist.
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Beginn der Wandertour ist im Ortskern von St. Märgen. Von dort geht es zunächst über weite Felder leicht bergauf zum Aussichtspunkt bei der Rankmühle. Da in unmittelbarer Nähe des Rankhofes nicht ausreichend Wasser für den Betrieb einer Mühle vorhanden war, wurde die Mühle Mitte des 18. Jahrhunderts etwa 700 m vom Hof entfernt errichtet. Von der Rankmühle genießt man bei guter Sicht einen wunderschönen Ausblick in Richtung St. Märgen und die umliegenden Schwarzwaldberge. Die Tour führt anschließend an der Schwarzwaldhalle vorbei. Danach wird die Landstraße überquert. Auf einem zunächst schmalen Pfad geht's über einen Forstweg bergab in den Wald. Für einen Zwischenstopp sollte man einen Schlitten mit auf die Tour nehmen, denn hier oben ist die Rodelbahn am Pfisterwald. Ohne Schlitten man dem Weg geradeaus. An der Weggabelung den rechten Weg einschlagen. Nach einem kurze Stück wird ein großer Waldspielplatz erreicht. Hier ist auch das untere Ende der Rodelbahn. Durchs kleine Tal führt der kurze Weg weiter nach St. Märgen zum Ausgangspunkt.
Wem die 3 km nicht ausreichen, dem wird eine Tour zum Thurner empfohlen. Auf weiteren 8 km auf dem wunderschönen Panoramaweg genießt man die kristallklare Luft und die Blicke auf St. Märgen und die geschmeidigen Hügel der Bergketten. Dazu sollte man bereits nach der Schwarzwaldhalle den Winterwanderweg in Richtung Thurner nehmen. Von dort fährt ein Bus zurück nach St. Märgen.
Das Video oben zeigt eine Winterwanderung bei St. Märgen zur Rankmühle und durch den Pfisterwald. Bild antippen und genießen!
Rankmühle - Postkartenmotiv am Wegesrand
Die Rankmühle wurde 1736 erbaut. Sie gehört zum Hofgut des Rankhofs und diente Jahre lang als Bauernmühle zum Mahlen des Getreides und als Wohnung für Familien mit einfachen Lebensbedingungen. Der Bau der Rankmühle datiert in die Zeit, in der das Kloster Sankt Märgen wieder zu neuem Leben erwachte. Ob im Sommer oder im Winter, die Rankmühle ist zu dem Postkartenmotiv geworden, wie man sich eine Schwarzwaldmühle vorstellt. Der traditionelle Baustil, das original erhaltene Mahlwerk zeugen von höchster handwerklicher Baukunst. Die herrliche Landschaft mit dem unverwechselbaren Blick zum Feldberg und in das Rheintal umrahmen die Rankmühle als kleines "Freilichtmuseum". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckten Maler wie Hermann Dischler, Karl Hauptmann, Gustav Traub sowie viele andere Kunstmaler als Motiv das Kleinod am Ortsrand von Sankt Märgen. Die Rankmühle ist bis heute ein viel beachtetes Wahrzeichen für den gesamten Hochschwarzwald geblieben. Bis 2017 diente die Rankmühle privaten Wohnzwecken. Seit 2017 werden das Gebäude und der Außenbereich vom "Förderverein Rankmühle St. Märgen e.V." instandgesetzt und unterhalten. Ziel des Vereins ist die Restaurierung und Erhaltung der Mühle mit ihrer historischen Bedeutung als Kulturdenkmal.
Wanderinfos
Länge: 3,4 km
Dauer: 1,5 Stunden
Kondition: leicht
Auf- und Abstieg: 55 m
Höchster Punkt: 938 hm
Tiefster Punkt: 886 hm
Empfehlung: gutes Schuhwerk, witterungsbedingte Bekleidung
Tipp: In St. Märgen sind schöne Cafés und Restaurants
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